
Wir befinden uns im Jahr 2010 nach Christus. Das ganze elektromagnetische Spektrum ist anwendungstechnisch besetzt ...
Das Ganze? Nein! Ein Frequenzbereich zwischen Optik und Elektronik hört nicht auf, seiner Erschließung Widerstand zu leisten.
Und das Leben ist nicht leicht für die Wissenschaftler, die als Besatzung in den befestigten Laboren Roentgenium, Infrarotum, UV-VISum und Microwellum liegen ...
Das mangelnde Angebot an effizienten Sender- und Empfängerstrukturen für Terhertz(THz)-Wellen hat bis gegen Ende des letzten Jahrhunderts verhindert, dass diesem interessanten Frequenzbereich ähnliche Aufmerksamkeit und technische Umsetzung zuteil wurde wie etwa den Mikrowellen oder dem Infrarot.
Forscher aus aller Welt haben jedoch in der jüngsten Vergangenheit dazu beigetragen, Licht in den Schatten zwischen Optik und Elektronik zu bringen. Das Deutsche Terahertz-Zentrum lädt Sie zu Beginn des 21. Jahrtausends ein zu einer Reise auf zu den Ufern eines weitestgehend unerforschten Landes: Terahertz Incognita.
Entdecken Sie mit uns die zukünftigen Schlüsselrollen, die THz-Wellen u.a. in der Materialcharakterisierung, Sicherheitssystemen oder der Kommunikationstechnik spielen können.
PS: Anders als bei der einleitenden Asterix-Analogie finden sogar die Römer Terahertz gut ...

Text: Steffen Wietzke
